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WurzenAchter – Der Kurs stimmt!

Vergangenes Wochenende ging es für das Team von der Mulde nach Hamburg in die „Alsterkrug-Arena“ zum zweiten Renntag der 1. Ruder-Bundesliga 2017. Nach dem enttäuschenden Saisonauftakt in Frankfurt war hier ein deutlicher Aufwärtstrend sichtbar. Platz sieben ist sicherlich immer noch nicht die Platzierung wo wir hinwollen, aber es sind die ersten Punkte auf unserem Weg Richtung Klassenerhalt. Zumal wir das Halbfinale nur haarscharf verloren haben. Der Kontakt nach oben ist da und wir haben Blut geleckt!

Los ging es wie immer mit dem Zeitfahren gegen den Hauptstadtsprinter DWB-Holding aus Berlin. Hochmotiviert wollten wir gleich zu Beginn zeigen, was wir können. Aber vielleicht waren wir ein bisschen übermotiviert, denn gleich bei den Startschlägen fing sich unser Schlagmann einen „Krebs“, was natürlich wertvolle Sekunden kostete. Anschließend fuhren wir unser Rennen zwar ordentlich zu Ende, aber im direkten Duell gegen Berlin war für uns nichts mehr zu holen. Auch bei den Zeiten ahnten wir nichts Gutes, denn in dieser hochkarätigen 1. Bundesliga darf man sich keinen Fehler erlauben. So kam es wie es kommen musste, ein 8. Platz im Zeitfahren bedeutete, dass es im Viertelfinale mal wieder gegen den Dauer-Ligachampion aus Crefeld ging. Rein statistisch war die Sache klar, aber genauso wie uns ein Fehler passiert ist, kann das auch der Mannschaft aus Crefeld passieren. Deshalb gab es auch hier keinen Schongang, in Wurzener Manier hämmerten wir alles raus was ging und siehe da, wir blieben dran am haushohen Favoriten. Am Ende fehlten uns zwar ein paar Körner, aber das Rennen und auch unsere Zeit im Vergleich zu den anderen Läufen machten uns Mut für das Halbfinale gegen das Sprintteam Mühlheim.

Hier ging es darum, ob wir unser Finale um die Plätze 5 und 6 oder 7 und 8 ausfahren. Beide Mannschaften erwischten einen guten Start und schoben sich über die ganzen 350 m gleichauf Richtung Ziellinie. Bis zum Ziel konnte sich kein Boot entscheidend in Führung bringen, sodass der Sieger am Ende per Zielfoto ermittelt werden musste. Mit 0,2 s hatte leider das Team aus Mühlheim am Ende den Bugball vorn. Im Finale ging es somit gegen den KöpenickAchter Berlin um Platz 7 und 8. Hier hieß es für uns noch einmal alles geben. Vom Start weg rutschte unser Flaggschiff „Sachsen“ gut durchs Wasser und wir konnten uns ein Stück vor Berlin schieben. Im Mittelteil der Strecke verspielten wir diesen aber durch ein paar Unsauberkeiten wieder. Als dann endlich vom Steuermann die Ansage zum Endspurt kam haben wir gezeigt was Wurzener-Kampfgeist heißt. Schlag für Schlag schob sich unser Boot nach vorn und wir sicherten uns zumindest Platz 7 in der Tageswertung.

Nächster Halt der Ruder-Bundesliga ist am 08.07.2017 in Münster, wo wir unseren Aufwärtstrend natürlich fortsetzen wollen. Bis dahin heißt es allerdings im Training weiter zupacken.

Der WurzenAchter