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Enttäuschender Auftakt für den WurzenAchter

Die Vorbereitungen auf den ersten Renntag der Ruderbundesliga in Frankfurt haben die Mannschaft mit einem positiven Gefühl in die Finanzmetropole anreisen lassen. Doch das Gefühl kann manchmal trügerisch sein.

Bereits im Zeitfahren zeichneten sich Unsicherheiten bei der Wasserarbeit ab, die sich über den ganzen Renntag ziehen sollten. Gegen den Lokalmatadoren von der RG Germania und dem Vorjahreszweiten der ersten Liga konnte der WurzenAchter trotz der technischen Probleme lange Zeit mithalten. Ungeachtet der Niederlage hatte man mit 0,4 Sekunden Rückstand eine recht gute Ausgangsposition. So dachte man jedenfalls. Nach Bekanntgabe der Ergebnisse aus dem Zeitfahren und einem 8. Platz war klar, dass der eigene Lauf doch nicht so schnell war wie gedacht.

Bei 8 Booten in der klein gehaltenen „Elite-Liga“ bedeutete das, dass es im Viertelfinale gegen den Zeitfahrsieger und dauerhaften Ligachampion vom Krefelder Ruderclub ging. Da man hier nicht mit einem Sieg rechnete, wurde versucht etwas zu taktieren und den Ersatzleuten die Chance zu geben Rennerfahrung zu sammeln.

Im Halbfinale ging es anschließend gegen den befreundeten DWB Holding Achter aus Berlin. Hier erwischten wir einen guten Start ins Rennen, doch die gute Ausgangsposition wurde durch technische Unsauberkeiten im Mittelteil der Strecke zu Nichte gemacht. Hierdurch konnte der, an diesem Renntag stark auftrumpfende, Mitaufsteiger aus Berlin das Rennen für sich entscheiden. „Wir haben uns heute in den Rennen sehr schwer getan und waren geistig nicht richtig da. Durch die immer wieder aufkommenden technischen Unsauberkeiten ist es schwierig, eine konstant hohe Bootsgeschwindigkeit zu halten. Die ist allerdings notwendig um in der ersten Liga mithalten zu können.“ fasst Trainer Franz Dögnitz den Renntag zusammen.

Das Finalrennen wurde aufgrund eines aufkommenden Gewitters abgesagt. Am Vortag der Regatta wurde für diesen Fall beschlossen, dass die Platzverteilung nach den Ergebnissen des Zeitfahrens erfolgt. Da das „Worst-Case-Szenario“ am Samstagabend eingetreten ist, konnten wir keinen weiteren Versuch starten unsere im Zeitlauf erruderte Position zu verbessern. Damit stand für den WurzenAchter am Ende des Tages ein ernüchternder 8. Platz zu Buche.

Jetzt heißt es wieder nach vorn blicken, denn am zweiten Renntag haben wir eine neue Chance uns in der 1.Ruder-Bundesliga zu beweisen. Wir werden bis dahin noch härter trainieren um die in Frankfurt gemachten Fehlern auszumerzen.

Viele Grüße von der Mulde,

Der WurzenAchter!

Tabelle 1. Renntag

Unser Video vom ersten Renntag

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