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Erfolgreiches Heimspiel für den WurzenAchter!

Erfolgreiches Heimspiel für den WurzenAchter!

Am vergangenen Wochenende hieß es für den WurzenAchter wieder volle Kraft voraus im Kampf um die Aufstiegsplätze in der 2. PRODYNA Ruder-Bundesliga. Der vierte Renntag der laufenden Saison fand diesmal in Leipzig auf dem Elsterflutbecken statt und war somit nahezu ein Heimspiel für uns. Dementsprechend hoch war unsere Motivation hier vor unseren Familien, Bekannten und natürlich auch Sponsoren zu zeigen, dass der WurzenAchter zu Recht auf Platz zwei in der Gesamtwertung steht.
Los ging es wie immer mit dem Zeitfahren in dem es gegen den Sparkasse-Weserbergland-Achter, vor allem aber gegen die Zeit, ging. Das Rennen lief vom Start weg gut und wir konnten uns souverän vor dem gegnerischen Achter über die Ziellinie schieben. Am Ende stand für uns die zweitschnellste Zeit der zweiten Ruderbundesliga auf der Uhr, mit der wir sehr zufrieden waren.
In den darauffolgenden KO-Runden der Achtel- und Viertelfinalläufe konnte der WurzenAchter jeweils ungefährdete Siege gegen den gastgebenden DHfK Leipzig Sparkassen-Achter sowie den Sparkasse-Weserbergland-Achter errudern. Durch diese beiden Erfolge sicherten wir uns den Einzug in die Top 4 des Renntages, ab jetzt ging es also um Medaillen.
Im nachfolgenden Halbfinale kam es, wie bereits in Münster, zum Spitzenduell der zweiten Ruderbundesliga zwischen dem WurzenAchter und dem TU Dresden Achter. Hier konnten wir uns nach einer guten Startphase über die Mitte des Rennens immer weiter nach vorn schieben. Angefeuert von den lautstarken Anfeuerungsrufen unserer mitgereisten Fans ließen wir uns diesen Vorsprung trotz des starken Endspurts der Dresdener nicht mehr nehmen. „Rennen gegen Dresden sind immer etwas ganz besonderes für uns. Hier geht es nicht nur darum Punkte in der Gesamtwertung gut zu machen, sondern auch um das schnellste sächsische Boot in der zweiten Liga. Dass das zur Zeit der WurzenAchter ist, konnten wir heute vor all unseren Fans beweisen.“ so Teamchef René Müller nach dem Erfolg.
Nach diesem wichtigen Sieg ging es für uns nun um den Tagessieg gegen den Zeitfahrsieger DWB-Holding Achter Berlin. Beide Mannschaften kamen richtig gut vom Start weg und anschließend gestaltete sich ein Rennen auf Augenhöhe. Über die Strecke konnte sich keines der Boote absetzten und so ging es gleich auf in den Endspurt. Getragen von unseren zahlreichen mitgereisten Fans mobilisierten wir noch einmal alle Reserven, aber Berlin hielt dagegen und konnte sich hauchzart mit einem Vorsprung von einer zehntel Sekunde über die Ziellinie schieben. Damit mussten wir uns mit der Silbermedaille begnügen. Die Enttäuschung darüber wehrte allerdings nicht allzu lange, denn ein zweiter Platz ist für uns ein riesen Erfolg und wir konnten unseren Abstand auf den TU Dresden Achter in der Gesamtwertung bis auf einen Punkt verringern. Bei der anschließenden Siegerehrung feierte die Mannschaft des WurzenAchter gemeinsam mit den zahlreichen mitgereisten Unterstützern den tollen Triumph.
„Die Atmosphäre in Leipzig war für uns Sportler etwas ganz besonderes. Die Zuschauer sind hier extrem nah an der Strecke, sodass wir natürlich die Jubel- und Anfeuerungsrufe voll mitbekommen haben.“, so Bugmann Thommy Friese über die tolle Stimmung an der Wettkampfstrecke.
Vielen Dank an alle unsere Unterstützer die uns vor Ort oder von zu Hause aus die Daumen gedrückt haben! Bis bald,
der WurzenAchter.