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Gelungenes Liga-Debüt des WurzenAchter in der 2. RBL

Das Team WurzenAchter bedankt sich bei allen, die uns die Daumen gedrückt haben, denn mit einem vierten Platz am ersten Renntag der 2. PRODYNA Ruder-Bundesliga in Frankfurt a.M. sind wir sehr zufrieden. Vor allem das deutlich spürbare Potential nach oben stimmt uns zuversichtlich für die weitere Saison.

Im Zeitlauf am frühen Samstagmorgen wurde uns zunächst der LingenAchter als Gegner zugelost, den wir von Beginn an ganz klar in die Schranken verweisen konnten. Allerdings stand in diesem ersten Lauf nicht der direkte Vergleich, sondern die gefahrene Zeit im Vordergrund. Wir wussten, dass wir ein solides Rennen gefahren sind, jedoch blieben wir dabei aber längst nicht fehlerfrei. Umso euphorischer dann die Jubel-Schreie der Sportler als der Regatta-Sprecher verkündete, dass der WurzenAchter in diesem ersten Lauf sich als schnellstes Boot der 2. Liga über die 350 Meter lange Strecke geschoben hat.

Ausgehend von diesem super Ergebnis bekamen wir es im ersten KO-Duell erneut mit dem LingenAchter zu tun. In einem ähnlich dominanten Rennen konnten wir unsere Spitzen-Form bestätigen. Das anschließende Viertelfinale gegen den Sparkasse Giessen-Achter stellte allerdings eine anderer Kraftprobe dar, denn der letztjährige 1. Liga-Absteiger hatte als Zeitfahr-Vierter ebenfalls Ambitionen ganz nach vorn zu fahren. Nach einem mäßigen Start in diesem dritten Lauf fand der WurzenAchter aber richtig gut ins Rennen und schob sich Schlag um Schlag nach vorn. „Wahnsinn, wir konnten es selbst kaum glauben wie gut das alles lief“ so Hans Hörigs Kommentar aus dem Bug. Mit diesem erneuten Sieg konnten wir uns für die „großen“ Halb- und Final-Läufe um die Plätze 1 bis 4 qualifizieren, die erst am Abend gegen acht Uhr ausgetragen wurden. Einige Sportler nutzen die Pause zum Ausruhen und andere zum Sightseeing in Frankfurt bis es endlich wieder an die Rennvorbereitung ging, denn wir waren heiß auf die Finals.

Für die letzten beiden Läufe kamen gleich mehrere frische Sportler ins Boot, die bei den ersten drei Rennen noch zum Zuschauen verdammt waren und sich jetzt beweisen wollten. So ging es mit neuer Kraft, aber auch einer weniger eingefahrenen Mannschaft zum Start. Im Halbfinale war unser Gegner die Erstliga-erfahrene Mannschaft aus 2013 des Sparkasse-Weserbergland-Achter aus Hameln, gegen die es nicht ganz nach Plan lief. Kurz nach dem Start kam das Wurzener-Boot ein wenig vom Kurs ab und fuhr in die gegnerische Bahn, wo es zu einer leichten Kollision kam. Anschließend herrschte kurz Unklarheit bei beiden Mannschaften, aber die Rennleitung entschied das Rennen fortzusetzen. Hier schaltete die Mannschaft aus Hameln schneller als wir und konnte sich mit einem ganz knappen Vorsprung ins Ziel retten.

Nichts desto trotz ging es für uns weiter um Edelmetall, denn der dritte Platz war immer noch möglich. Also hieß die Devise: Rennen abhaken, wieder hoch zum Start und es diesmal besser machen. Im Finale um Platz drei ging es gegen den Salzlandachter dem der WurzenAchter leider nicht mehr viel entgegen zu setzten hatte. Also hieß es am Ende „nur“ Platz vier, mit dem wir im Nachhinein betrachtet sehr gut leben können.

Das Resümee des Wettkampftages von Teamleiter Christian Lehne trifft das ganze ziemlich genau auf den Punkt: „Wir haben jetzt alle ein wenig Anspannung verloren und wissen das wir ganz vorne mitfahren können. Hier in Frankfurt haben wir unser Lehrgeld zahlen müssen. Wenn wir konstant unsere Leistung über alle 5 Rennen abrufen können, dann klappt es auch mit dem Treppchen.“ Das heißt unser Ziel für den 2. Wettkampftag in Hannover am 13. Juni lautet Edelmetall! Damit das klappt, packen wir in den nächsten Wochen beim Training noch einmal richtig zu.

Nicht zuletzt wollen wir uns bei unseren vielen Helfern und Sponsoren bedanken, die uns viele kleine bzw. große Lasten und Pflichten abnehmen und uns so überhaupt erst das Training sowie die Wettkämpfe ermöglichen. Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung,

2. Ruder-Bundesliga, Tabelle